Hier finden Sie aktuelle Presseinformationen, Fotos und Materialien zu Helene Sigloch.
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Ortstermin an der Kreuzschule: Für sichere Schulwege
Regensburg, 13. Februar 2026 – Bei einem Ortstermin an der Kreuzschule haben sich heute die OB-Kandidatin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen, Dr. Helene Sigloch, gemeinsam mit Vertreter*innen des Elternbeirates, des ADFC und der Kidical Mass ein Bild von der morgendlichen Verkehrssituation vor Schulbeginn gemacht und mögliche Lösungen diskutiert. Vor der Schule kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen.
Obwohl es sich um eine Sprengelschule handelt und die meisten Kinder keinen weiten Schulweg haben sollten, werden viele Kinder mit dem Auto zur Schule gebracht. Dafür ist vor der Schule ein Parkstreifen als „Kiss & Ride“-Zone deklariert: Anhalten, Kind aussteigen lassen, wegfahren, so die Theorie.
In der Praxis kommt trotzdem immer wieder zu unübersichtlichen Situationen zwischen Autos, Fahrrädern und Fußgänger*innen. Für die Grundschulkinder und ältere Schüler*innen, die zu den umliegenden Schulen radeln, entstehen dadurch Risiken.
„Die Idee mit der Haltebucht ist eigentlich sehr gut“, bekräftigt Dr. Helene Sigloch, „aber so wie die Fahrstreifen hier angeordnet sind, ist es leider sehr gefährlich.“
„Um die Haltebucht zu erreichen, müssen die Fahrer*innen jedes Mal den Radweg überqueren“, erläutert Verena Riehl vom ADFC. Hinzu kommen gefährliche Wendemanöver. Die Gruppe beobachtet vor Ort, wie ein ausparkender Autofahrer erst im letzten Moment einen Schüler auf dem Radweg entdeckt. Der Autofahrer bremst, halb in der Haltebucht, halb auf dem Radweg.
Noch schlimmer sei es mittags bei Schulschluss, erklärt eine Passantin. Dann hielten viele Fahrzeuge in zweiter Reihe oder gar im Übergang an der Verkehrsinsel.
Auf Antrag der Grünen wurde bereits 2024 der Radweg rot eingefärbt. Der erwünschte Effekt ist leider bisher nicht eingetreten: Gefährliche Situationen kommen weiterhin vor.
Philine Karl ist Elternbeirätin an der Kreuzschule. „Wir haben bereits einiges versucht“, berichtet sie, „nach einem Brief an die Stadt wurde uns erlaubt, ein Schild aufzustellen. Wir haben versucht, einen Laufbus ins Leben zu rufen, damit mehr Kinder zu Fuß zu Schule gehen – leider war das Interesse der Elternschaft zu gering, um dieses Projekt zu stemmen.“ Im Frühjahr will der Elternbeirat einen Aktionstag veranstalten, um auf die Gefahren aufmerksam zu machen und die Eltern zu sensibilisieren.
Die Anwesenden diskutierten auch mögliche Lösungen für diese Stelle. Sinnvoll wäre es, den Radweg so zu verlegen, so dass er nicht mehr zwischen Parkbucht und Straße verläuft. Auch ein Zebrastreifen könnte helfen. „Wir haben letztes Jahr mit der Kinder-Fahrraddemo Kidical Mass auf diese gefährliche Stelle aufmerksam gemacht“, so Verena Riehl, „am liebsten hätten wir hier eine Schulstraße.“
„Eins ist klar: Hier muss etwas gemacht werden“, schließt Dr. Helene Sigloch, „Und zwar bevor jemand zu Schaden kommt.“
RegensburgForen: Wirtschaftsförderung mit Energieinnovation
Regensburg, 21. Oktober 2025. Am Dienstagabend startete Oberbürgermeisterkandidatin Dr. Helene Sigloch in ihre Veranstaltungsreihe RegensburgForen, bei der sie mit Expert*innen aus der Stadtgesellschaft sowie und Bürger*innen zu zentralen Zukunftsthemen in den Austausch tritt.
Den Auftakt machte das Thema „Wirtschaftsförderung mit Energieinnovation“. Von nachhaltiger Energieversorgung über innovative Unternehmensförderung bis hin zu regionalen Chancen durch neue Technologien wurde über verschiedene Facetten angeregt diskutiert.
Dr. Helene Sigloch erklärt: „Für unsere Stadt ist die Verbindung von wirtschaftlicher Stärke mit einer modernen, nachhaltigen Energieversorgung entscheidend. Wir müssen Innovationen fördern, die Arbeitsplätze langfristig sichern und gleichzeitig die Umwelt schützen. Deshalb ist mir der offene Dialog mit Expert*innen genauso wichtig wie das Gespräch mit den Bürger*innen. Nur wenn wir uns gegenseitig zuhören, können wir eine gemeinsame Strategie entwickeln, die unseren Wohlstand sichert und uns als Gemeinschaft stärkt.“
Die Vertreter*innen der Wirtschaft, Angela Bauer (Wirtschaftsjunioren Regensburg e.V.) und Richard Röck (IHK Regensburg), nannten als größte Schwierigkeiten für Unternehmen den Fachkräftemangel und bürokratische Hürden. Speziell kleine und mittlere Unternehmen könnten davon profitieren, wenn zentral Hilfe durch den bürokratischen Dschungel angeboten würde. Die Auflagen und Dokumentationspflichten seien für kleine und mittlere Unternehmen die gleichen wie für Großkonzerne und von ihnen oft schwer zu stemmen, deshalb sei eine Abstufung dieser Pflichten nach Unternehmensgröße wünschenswert. Außerdem änderten sich die Vorschriften zu oft, Unternehmen brauchen mehr Planbarkeit.
Regensburg wurde als Knotenpunkt in der Energieindustrie herausgestellt, da hier neben Energieversorgern und Netzbetreibern auch etliche Unternehmen für Erneuerbare Energien und mehrere weltweit tätige Hersteller von Netztechnik ansässig sind, wie z.B. die Maschinenfabrik Reinhausen.
Die Podiumsgäste Prof. Dr.-Ing. Michael Sterner (OTH Regensburg) und Jochen Scherrer (Bürger-Energie Region Regensburg eG) standen für Regensburg als Kompetenzzentrum für Energiespeichertechnologien. Der Netzausbau sei eine Engstelle bei der Energiewende. Mehr regenerativer Strom müsse vor Ort erzeugt und direkt verbraucht werden, um die Netze zu entlasten und unabhängiger zu werden. Um Überschüsse und Flauten auszugleichen, brauche es Energiespeicher. Herr Scherrer nannte als Beispiel das Projekt „Energieareal Ost“ (ERO+), wo die BERR im Auftrag der Stadt einen Solarpark und einen Wasserstoff-Elektrolyseur baut. Der Strom wird direkt von den benachbarten Großunternehmen abgenommen und die Abwärme des Elektrolyseurs wird die Wohnungen im neuen Stadtviertel an der Prinz-Leopold-Kaserne beheizen. Auch Mieterstromprojekte gingen in diese Richtung. Manche Auflagen des Denkmalschutzes seien aber hinderlich für die Energiewende.
Das Publikum beteiligte sich angeregt an der Diskussion. „Es war sehr interessant und kurzweilig“, lobte eine Besucherin im Anschluss. Anke Gruber (Valentum Kommunikation) moderierte das Publikumsgespräch und beschloss den Abend mit den Worten: „Es sollte mehr Veranstaltungen wie diese geben. Wir sollten viel mehr miteinander reden.“
Dr. Helene Sigloch bedankte sich für die Diskussion und die wichtigen Impulse: „Ich nehme Ihre Anregungen heute Abend mit nach Hause und hoffentlich nächstes Jahr mit ins Rathaus. Unter dem Motto ‚Regensburg einfach machen‘ gibt es bei der Energiewende und der Bürokratie einiges zu tun.“
Die Veranstaltung markiert den Auftakt einer Reihe von öffentlichen Diskussionsforen, deren Ziel es ist, praxisnahe Konzepte für die Zukunft unserer Stadt zu finden. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, mitzudiskutieren und eigene Ideen einzubringen. Weiter geht es am 13.11. um 19 Uhr im Emmeram Forum zu „Wohnen & Lebensqualität für jeden Geldbeutel“ und am 28.11. um 15:30 Uhr im Emmeram Forum zum Thema „Zwischen Spielplatz und Schulranzen – Familienpolitik, die ankommt“.


